Pflanzenheilkunde

auch Phytotherapie genannt, gilt als ältestes Heilverfahren und ist kulturübergreifend überall auf der Erde anzutreffen. Menschen haben schon
immer Heilpflanzen genutzt und das Wissen um deren Wirkung und Wesen wurde als Erfahrungsmedizin von Generation zu Generation weiter
gegeben.

Im Gegensatz zu chemisch hergestellten Präparaten wird in der Pflanzenheilkunde keine Isolierung einzelner Wirkstoffe vorgenommen. „Die
höchste Komplexität einer lebenden Substanz kann man nie ganz erforschen, geschweige denn synthetisieren“ ( J.M. Pelt, Professor für Botanik
an der Universität Metz).

Die Blüten, Blätter, Rinden, Früchte, Wurzeln und Samen einer Pflanze können zur Herstellung von Smoothies, Urtinkturen, Tees, homöopathisch
und spagyrisch aufbereiteten Mitteln, Salben etc. verwendet werden. In der Naturheilkunde ist die Phytotherapie ein wesentlicher Bestandteil,
um ganzheitlich und nebenwirkungsarm zu therapieren oder um Krankheiten vorzubeugen.

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